Dienstag, 10. Januar 2017

Bootstour durch die Sounds vor Havelock

Der heutige Tag begann bei strahlendem Sonnenschein mit einem Frühstück vor unserem Camper. Dabei haben Laura und Paul den Hund der Nachbarin, einer Dauercamperin, kennengelernt. Der jagte mit Freude seinem Ball hinterher, wenn ihn die beiden ihm zugeschmissen haben. Teilweise hat er ihn sogar artistisch in der Luft gefangen. Alle drei hatten eine Menge Spaß und Papa und Mama etwas Zeit zum Planen.

Um 13:30 Uhr mussten wir beim Pier sein, um unser Taxiboot zu bekommen. Mit dem starteten wir eine 4-stündige Tour durch die vor Havelock gelegenen Fjorde (en: Sounds). Vom Hafen aus ging es inden Kenepuru Sound, dann in die Nydia Bay und dann zur Jacobs Bay. In Nydia Bay und Jacobs Bay hatten wir jeweils eine halbe Stunde, um die nähere Umgebung des Steegs zu erkunden. Die Fjorde sind ganz großes Kino! Eigentlich wollten wir auf "unnötige" Landschaftsbilder verzichten (der Festplatte zuliebe), aber es ist wieder passiert. Großartig, wie sich links und rechts die begrünten Berge aus dem petrol (Farbangabe stammt von Tanja) schimmernden Meer erheben.


Laura und Paul fanden das Fahren mit dem Boot nur semi spannend. Kann auch der Tageszeit und dem warmen Wetter geschuldet gewesen sein, aber beide haben in der ersten Hälfte ihren Mittagsschlaf gehalten. Das störte sie auch das teilweise harte Aufschlagen des Bootes nicht.

Zwischendurch machten wir noch kurz an einer Muschelfarm halt, wo unser Guide ein Bündel der grünen Muscheln heraus fischte. Er öffnete eine und bot sie zum rohen Verzehr an. War enorm salzig. Mehr als zwei oder drei kann man so nicht essen. Da sind die gedämpften doch deutlich eher zu empfehlen. Zum Abendessen habe ich die mir auch gleich nochmal bestellt. 1 Kilo gedämpft mit Kokosnussmilch, Chilli, Ingwer und Koreander: Mmmmmhhh, lecker!!!

Morgen geht es los zum Abel Tasman National Park. Den Campground, den wir ansteueren wollen heißt "The Barn" und liegt in Marahau. Da wollen wir 2-3 Nächte verbringen, um von dort aus den Abel Tasman zu erkunden.


Montag, 9. Januar 2017

Havelock

Um unser heutiges Ziel zu finden, haben wir lange diskutiert. Was bietet Picton? Wäre Blenheim nicht besser? Welchen Campground steuern wir an? Klar war nur eines: Wir wollen die Schären vom Boot aus erkunden. Schlussendlich fiel die Wahl auf Havelock, was westlich von Picton liegt. Hier haben wir einen gut bewerteten Campground direkt am Hafen ausgemacht. Also los, denn 180 km wollen erst eimal gefahren sein.

Die Fahrt war einmal mehr großartig. Zumal wir heute einen Sommertag mit herrlichem Sonnenschein hatten. Die Landschaft war zuerst Regenwald ähnlich geprägt, doch je weiter wir Richtung Osten kamen, umso kahler wurde die Landschaft, ohne an Schönheit zu verlieren. Sie war dann geprägt vom Weinbau. Ein Vineyard grenzte an das nächste und alle luden auf Schildern zu Proben ein. Das Voting für eine Weinprobe um 12:30 Uhr ging leider mit 1:3 verloren.

Nachdem wir den Campground bezogen hatten, haben wir den Hafen erkundet. In einem Restaurant direkt am Wasser haben wir dann zu Mittag gegessen. In Havelock muss man die typisch grünen Muscheln essen. In den Schären werden diese nämlich gezüchtet. Frischer geht es also nicht.


Danach haben wir weiter in der Sonne entspannt und zusammen gespielt. Unter anderem haben wir einen kleinen Drachen gekauft; natürlich mit Anna und Elsa von "Die Eiskönigin" drauf. Muss ein lustiges Bild gewesen sein, wie ich versucht habe, den in die Luft zu bekommen.

Die Bootstour für morgen Mittag ist gebucht. Ob wir danach aufbrechen oder noch eine Nacht hier bleiben, wissen wir noch nicht. Mal sehen ...




Sonntag, 8. Januar 2017

Buller River

Heute sind wir 170km vom Lake Brunner nach Murchison gefahren. Auf dem Weg dahin ging es entlang des Buller Rivers. Ein Gebirgsfluss, der sich sehr imposant durch eine Bergschlucht  schlängelt. Ohne etwas zu ahnen, kamen wir an der Straße zu der Attraktion des Tages. Schaut mal:


Die Brücke war 110 Meter lang und verlief 18 Meter hoch über den Buller River. Zuerst dachten wir, die Kinder hätten etwas Respekt vor der Höhe, zumal der Steg auf dem wir liefen ein Gitter war, durch welches man durch schauen komnte. Aber Pustekuchen. Feste Schrittes gingen sie voran. Auf der anderen Seite hatten wir noch die Möglichkeit ans Ufer zu gehen, um etwas die Füße ins kalte Bergwasser zu strecken. Sehr erfischend für die Leid gepalgten Venen.


Den Campingplatz haben wir dann am späten Nachmittag bezogen. Der ist schön und bekommt auf dem Weg nach Süden bestimmt nochmal einen Besuch von uns. Er liegt direkt am Fluss, was bei den Kindern mal wieder nasse Kleider zur Folge hatte.

Samstag, 7. Januar 2017

Arthur Pass und Lake Brunner

Die letzte Nacht und vor allem das Aufwachen war wirklich besonders. Wir waren als einzige an diesem Platz.
Nach dem Frühstück sind wir zum Arthur Pass aufgebrochen. Dort haben wir eine kleine Wandertour zu einem Wasserfall unternommen. War beeindruckend, wie das Wasser 131 Meter in die Tiefe stürtzte. Aber um dahin zu gelangen, waren einige Stufen und enge Brücken zu überwinden. Die Kinder haben das mit ein wenig Animation ganz alleine gemeistert.
Für unsere heutige Übernachtung haben wir uns einen abgelegenen Platz am Lake Brunner ausgesucht. Das ist ein kleiner Stellplatz für "Self Contained" Camper, was wir auch haben.
Die Fahrt dort hin über den Arthur Pass ist wirklich beeindruckend. Weit aufragende Berge, teilweise komplett grün, teilweise mit Geröll bedeckt. Und mitten durch der wenig Wasser führende Bergfluss Taramakau.
Am Brunner See angekommen, haben wir die idyllische Aussicht genossen. Ein Humd kam zum Spielen am kleinen Strand vorbei, was die Kinder sehr erfreut hat.
Ein kleiner Spaziergang führte uns durch einen Urwald ähnlichen Wald (und da übertreibe ich nicht). Was wir dann gelernt haben war, dass wir mit unseren Kindern niemals ohne Wechselkleidung in der Nähe von Wasser sein dürfen. Die Zwei haben sich nämlich dann in einer kleinen Bucht des Brunners ganz nass gemacht. Zum Glück waren wir nicht so weit vom Camper weg.
Und gerade kommen wir von einer kleinen Runde Fußball wieder rein:



Morgen geht's nach Murchison, wo wir einen bewirtschafteten Campingplatz ausgemacht haben. Wir müssen nämlich ganz dringend unsere Toilette leeren 🙈

Freitag, 6. Januar 2017

Angekommen!

Wir haben es geschafft! Wir sind heil und sicher in Christchurch angekommen. Der letzte Flug war auch sehr angenehm. Paul ist beim Start eingeschlafen und hat dann für die nächsten 3 Stunden geschlafen. Danach war er dann fit ;-)
Laura findet Fliegen total "geil". Das kann auch daran liegen, dass sie eine Überdosis Videospiel abbekommen hat. Die Bilder mit ihren leuchtenden Augen sind herrlich.

In Christchurch angekommen mussten wir erst mal durch den Zoll. Mein Gott, nehmen die Kiwis das genau! 3 Interviews und zum Schluss das ganze Gepäck durch den X- Ray und das alles, damit ja keiner einen Apfel importiert.

Und dann ab zum Camper. Ein riesen Teil und doch zu klein. Wahnsinn, wie schwer es ist, sein Leben auf 21 qm zu packen. Aber wir haben ja draussen viel Platz! Die Stossdämpfer sind auf jeden Fall schon stark beansprucht worden, denn selbst wenn sich einer im Schlaf umdreht, wackelt der ganze Camper.

Nachdem wir eingekauft hatten, haben wir unseren erste Campplatz bezogen. Etwas nördlich  von Christchruch in Woodend. Schön am flachen breiten Strand. Die Temperaturen lassen aber noch kein Baden zu. Heute Morgen hatte es 6 Grad!!! Aber Dank des Jetlags habe sogar ich (Dominik) den Sonnenaufgang am Strand mitbekommen.

Den Morgen verbrachten wir am Strand. Zuerst war es sehr kalt. Wir sind mit den Jacken los gezogen. Dann kam die Sonne und jetzt sitzen wir hier mit dem ersten Sonnenbrand. So muss es bei uns wohl immer sein.

Dann haben wir uns Richtung Arthur Pass aufgemacht. Dort haben wir einen kleinen und sehr schönen DOC gefunden, leider war kein vernünftiger Platz mehr frei. Aber einige Kilometer weiter haben wir einen noch schöneren Stellplatz für uns ganz alleine gefunden. Das soll dann auch das Bild für heute sein:


Mittwoch, 4. Januar 2017

Glücklich in Singapur gelandet

Nach knapp 12 Stunden Flug sind wir heil in Singapur gelandet. Der Flug war perfekt. Die Kinder haben super mitgemacht. Wenn sie nicht geschlafen haben, haben sie das Entertainment System zum Glühen gebracht.

Im Flughafen sind wir zuerst in den Schmetterling-Garten und danch zu einem kleinen Kletterturm an dem sich die Kinder ausgetobt haben. Danch bekam Tanja sogar noch ne Fußmassage (OK, ich hab auch meine Füße rein gesteckt).


21:40 Ortszeit geht es weiter (14:40 deutscher Zeit).

See you in Christchurch

Montag, 2. Januar 2017

Wir sind bereit

So, es ist vollbracht! Alles was wir brauchen, haben wir reisetauglich gepackt.


Morgen geht es los. Die Nervosität der letzten Tage weicht jetzt so langsam wieder der Vorfreude.

Für alle daheim gebliebenen hier noch einmal unsere Flugzeiten in deutscher Zeit:

Frankfurt - Singapur: 03.01. 21:55  -  04.01. 11:15
Singapur - Christchurch: 04.01. 15:40  -  05.01. 00:30